Ein Ton in dunkler Zeit Ruth Volpert - Gesang, Deborah Rawlings - Klavier
Ruth Volpert, Mezzosopran, wurde in Konstanz geboren und studierte Sologesang an der Musikhochschule Münster bei Frau Prof. Spreckelsen und Konzertgesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Frau Prof. Kelly-Moog. Sie ist Preisträgerin des „Euregio Vocalisten Concours“, war Stipendiatin der Walter-Kaminsky-Stiftung und besuchte Meisterkurse bei Ingeborg Danz. Ihr Repertoire reicht unter anderen von den Werken Bachs und Händels mit Schwerpunkt auf Oratorium über Mozart und Haydn bis zur Romantik und Moderne.
Konzerte mit dem Ensemble Vocanima und dem Ensemble AB Korosu führten sie nach New York, Istanbul und Amsterdam. Des weiteren ist sie in Liederabenden mit unterschiedlichen Programmen mit ihrer Pianistin Deborah Rawlings zu hören. Beide arbeiten mit den namhaften Pianisten J. Glaus, S. Irmer und M. Gees zusammen.
Während ihres Studiums wurde Ruth Volpert für verschiedene Rollen an den städtischen Bühnen Münster, Theater Bielefeld, Theater Aachen Opernwerkstatt am Rhein und der Oper Köln engagiert. In der aktuellen Spielzeit ist sie in Wagners Meistersingern an der Oper Köln zu hören. Ein weiteres Gastengagement in Köln ist für die nächste Spielzeit geplant.
Deborah Rawlings ist in Auckland (Neuseeland) geboren. Ihren ersten Klavierunterricht bekam sie mit acht Jahren, und lernte auch Orgel und Violine. Sie studierte an der School of Music, University of Auckland bei Prof. Tamas Vesmas Klavier, wo sie den Bachelor of Music (Honours) mit Auszeichnung erhielt. Neben anderen Stipendien und Auszeichnungen erhielt sie den Licenciate des Associated Board of the Royal Schools of Music, Großbritannien.
In Europa folgte das Studium bei Clemens Rave an der Musikhochschule Münster. Deborah Rawlings war zweimal Stipendiatin des DAADs. Weitere Anregungen bekam sie bei Meisterkursen bei Konstantin Scherbakov, Stephen Glaser, Fred Oldenburg und Ingeborg Danz.
Zurzeit arbeitet sie im In- und Ausland als Solistin, Korrepetitorin, Liedbegleiterin und Kammermusikerin. Seit ihrem Studium widmet sie sich verstärkt der Musik der 20. und 21. Jahrhunderten sowie Kammermusik. Sie hat einen Lehrauftrag für Korrepetition an der Hochschule für Musik Münster, und ist Gründungsmitglied des ensemble:hörsinn.
„Ein Ton in dunklen Zeiten“
„Situation in Deutschland“
H. Eisler „Zweck der Musik“ (Lateinischer Spruch)
(6.07.1898 – 6.10.1962) „Der Kirschdieb“ B. Brecht „Winterspruch“ B. Brecht
„Ardens, sed Virens“ B. Brecht
P. Hindemith „Ich bin so allein“ E. Lasker-Schüler
(16.11.1895 – 28.12.1963)
H.Reuter „Wohl fühl ich“ op 58 T. Storm
(17.06.1900 – 1.01.1985)
E. Zeisl „Schrei“ W. Eidlitz
(18.05.1905 – 18.02.1959)
„Die Flucht“
H. Eisler „Auf der Flucht“ B. Brecht
(6.07.1898 – 6.10.1962)
V. Ullmann „Immer inmitten“ H. G. Adler
(1.01.1898 – 18.10.1944) Kantate für Mezzosopran
H. Eisler „Frühling“ B. Brecht
(6.07.1898 – 6.10.1962) „Elegie 1943“ Hölderlin – Fragment
E. Zeisel „Nachts“ J.v.Eichendorff
(18.05.1905 – 18.02.1959)
„Das Exil“
B. Brecht „Über die Dauer des Exils“
(10.02.1898 – 14.08.1956) (Teil I)
P. Dessau „Abendwind“ Eva Strittmatter
(19.12.1894 – 28.06.1979) Die Amsel macht mich traurig
B. Brecht „Über die Dauer des Exils“
(10.02.1898 – 14.08.1956) (Teil II)
H. Eisler „Andenken“ Hölderlin – Fragment
(6.07.1898 – 6.10.1962) „An die Hoffnung“ Hölderlin Fragment
H. Reutter „Abendphantasie“ T. Storm
(17.06.1900 – 1.01.1985)
H. Eisler „An den Schlaf“ E. Mörike
(6.07.1898 – 6.10.1962)
P. Dessau „Verwehn“ G. Maurer
(19.12.1894 – 28.06.1979)
H. E. Apostel „O wenn ein Herz...“ R. M. Rilke
(22.01.1901 – 30.11.1972)